Kovel leidet unter dem Krieg in der Ostukraine

Wir alle kennen aus den täglichen Nachrichten die Bilder von den kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Separatisten im Osten der Ukraine. Die Bilder von zerstörten Städten, zerstörter Infrastruktur und Menschen auf der Flucht sind sehr präsent.

Kovel, unsere Partnerstadt in der Ukraine, liegt im Westen des Landes. Hier finden keine Kampfhandlungen statt und dennoch leidet auch in Kovel die Bevölkerung unter dem Konflikt im Osten. Männer aus dem Ort werden in die Armee eingezogen , um im Kriegsgebiet ihren Dienst zu leisten und müssen dafür ihre Familie verlassen. Viele von ihnen kehren verletzt oder mit psychischen Traumatisierungen aus dem Kampf zurück. Nicht wenige sterben in den Kampfhandlungen.

Lilli Bischoff hat Kovel besucht

Lilli Bischoff, Vorstandsmitglied und Koordinatorin für die Partnerschaft mit Kovel, ist erst vor kurzem von einem Besuch in Kovel zurückgekehrt und musste uns Erschütterndes berichten. Noch nie sei sie so deprimiert wieder nach Barsinghausen zurückgekommen.

Die Heizkosten sind um das 4-fache gestiegen

So sind z.B. aufgrund der Krise und der damit verbundenen Knappheit der Ressourcen, die Heizkosten innerhalb kurzer Zeit um das 4-fache gestiegen. Frau Bischoff berichtet von Haushalten mit einem monatlichen Einkommen von etwa 1.000 Hrywnja, die für die Heizung einer 2-Zimmer-Wohnung bereits 2.500 Hrywnja zahlen müssten. Die Menschen verbringen auch innerhalb der Wohnungen die meiste Zeit in Winterkleidung, die Raumtemperatur beträgt kaum mehr als 12° Celsius.

Einen relativ aktuellen Bericht zur Armutsentwicklung in der Ukraine können Sie auf der Webseite Ukraine-Nachrichten.de nachlesen. Diese Seite hat es sich zur Aufgabe gemacht, Meldungen ukrainischer Nachrichtenagenturen ins deutsche zu übersetzen.

Krieg führt zu Leid in Familien

Frau Bischoff berichtet vom Besuch in einer sechsköpfigen Familie. Der Mann wurde zur Armee eingezogen und ist im Krieg verwundet worden. Von einem langen Aufenthalt in der Klinik ist er auf 30 kg Körpergewicht abgemagert nach Hause zurückgekehrt. Die enormen Belastungen für alle Familienmitglieder kann sich jeder vorstellen.

Kinderhilfe Ukraine - wichtiger denn je

Die Anzahl der Waisen und Halbwaisen ist durch die aktuelle Situation in der Ukraine gestiegen. Der Verein "Kinderhilfe Ukraine e.V." betreut in Kovel mehr Kinder denn je, denen ein Ferienaufenthalt in Barsinghausen eine sowohl körperlich wie auch psychisch erholsame Auszeit gestatten würde.

Dazu benötigt der Verein Ihre Hilfe!

Was können Sie tun?

  • Bieten Sie für die Zeit vom 05.06.2015 bis zum 05.07.2015 einem oder mehreren Kindern ein Quartier an.

  • Sprechen Sie das Thema im Familien- und Freundeskreis an. Teilen Sie den Artikel in Ihrem Facebook-Profil. Vielleicht finden sich noch andere Familien die helfen möchten.

  • Sie können den Verein "Kinderhilfe Ukraine e.V." in der Zeit des Besuches der Kinder aus Kovel aktiv bei einzelnen Aktionen unterstützen.

  • Unterstützen Sie die Bevölkerung in unserer Partnerstadt aktiv mit Ihrer Geldspende! Durch die engen Kontakte von Frau Bischoff nach Kovel wird das Geld direkt Familien vor Ort unterstützen.

Für Ihre Spende

Kontoinhaber

Verein für Städtepartnerschaften Barsinghausen

IBAN

DE28 2515 1270 0000 1091 99

BIC

NOLADE21BAH

Verwendungszweck

Hilfe für Kovel

Koordinatorin Lilly Bischoff

Wenn Sie weitere Anregungen und Ideen haben und/oder wenn Sie Kinder aus Kovel im Sommer bei sich aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Bischoff. Sie erreichen sie per E-Mail unter l.bischoff@europaverein.net

Unsere Termine

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April 2019
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Mai 2019
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14:00 - 17:00 Besichtigung der Fenster der Klosterkirche

Besichtigung der Fenster der Klosterkirche Barsinghausen.

Mehr erfahren

Europafest

Im Vorfeld zur Europawahl stimmen wir mit einem Fest auf Europa ein. Auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz an der Klosterkirche informieren wir über Europa. Bei einer Podiumsdiskussion stellen sich die Parteien zur Wahl vor.

Europawahl!!

Die Wahl zum Europäischen Parlament. Weitere Infos z.b. auf Wikipedia

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Dieses Jahr besuchen wir unsere Freunde wieder in Mont-Saint-Aignan.

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